TESLAbikář oder wie man die richtige LED-Birne auswählt

4. Teil Lichtstrom oder Leuchtkraft von LED-Lampen

Bei Glühlampen wurde die Lichtintensität durch ihre Leistungsaufnahme (W) vorgegeben. Bei der modernen LED-Technologie können wir jedoch anhand der Leistungsaufnahme (W) nicht nachvollziehen, wie hell eine LED-Lampe leuchten wird. Denn verschiedene Lichtquellen haben bei gleicher Leistungsaufnahme unterschiedliche Leuchtkraft.

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Was ist LUMEN?

Wie hell eine Glühbirne leuchten soll, d. h. wie viel Licht sie produzieren soll, messen wir anhand des Helligkeitsanzeigers, des sogenannten Lichtstroms, der in Lumen (lm) angegeben wird. Er zeigt uns, wie viel Lichtenergie eine Quelle pro Sekunde abstrahlt. Je höher der Lumenwert, desto heller ist die Leuchtkraft.

Wenn wir genauer auswählen wollen, können wir auch Informationen über die empfohlenen Beleuchtungsstärken für einzelne Räume im Haus finden. Dieser Wert wird dann in Lux (lx) angegeben. Nach einer einfachen Formel können wir genauer berechnen, wie starke Glühbirne wir kaufen sollen.

Zum Beispiel wird für eine Schreibtischlampe auf dem Schreibtisch ein Wert von 300–500 lm empfohlen, wohingegen für eine Leselampe, an der
lesen reicht uns 200 lm. An der Hauptdeckenleuchte liegen wir bei Werten um 800 lm.

Wenn wir ein 15 m² großes Schlafzimmer haben und wissen, dass für Schlafzimmer eine Beleuchtungsstärke von 100 Lux empfohlen wird, erhalten wir einen Wert von 1500 lm. Das bedeutet, dass wir so viele Leuchten oder Lichtquellen kaufen müssen, um insgesamt 1500 lm im Schlafzimmer zu erreichen.

 

Abschließend muss die Tatsache erwähnt werden, dass jeder von uns Licht ganz individuell wahrnimmt. Diese Werte sind lediglich Empfehlungen und können für manche geeignet sein, aber auch nicht. Dennoch ist es wichtig, vor dem Kauf darüber nachzudenken, was wir beleuchten wollen und wofür wir das Licht benötigen.

Die nächste Folge widmen wir der Farbtemperatur von LED-Lampen, die im Sortiment von TESLA lighting erhältlich sind.